23.10.2017 02:55

2009 Lebensmitteleinkauf in Bermatingen

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Südkurier Markdorf, 4.12.2009, Artikel von Christiane Keutner

Bermatingen
Wegweiser für den Weihnachtseinkauf

Nach dem Erfolg der Erstauflage des Bermatinger Einkauf-Flyers war es für den CDU-Ortsverband Bermatingen-Ahausen die logische Konsequenz, einen zweiten mit erweiterten und spezifischen Angeboten zu Weihnachten aufzulegen. Das gestern im „Weingut Dilger“ vorgestellte Faltblatt soll bis Montagabend in allen Haushalten verteilt sein.

Als gute Idee werten (von links) Mathias Dilger, Gerhard Kutter, Hubert Sträßle, Ruth Karrer den Bermatinger Einkauf-Flyer, den CDU-Vorsitzende Carola Uhl (rechts) gestern vorstellte.
Foto: Keutner
Bermatingen – „Wer hätte schon gedacht, dass man bei Landwirt Robert Müller in Wangen Weihnachtsbäume kaufen kann?“, sagte Carola Uhl, Vorsitzende des Bermatinger Ortsverbands, bei der Vorstellung des Flyers im Beisein von Inserenten. Bei Müllers kann man sich seinen Wunschbaum direkt vom Feld aussuchen und fürs Fest fällen lassen. Und wer weiß, vielleicht wird man sogar von Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller beraten, die ihrem Vater beim Christbaumverkauf hilft? Bereits bekannt ist der Baumverkauf durch Familie Orosz. Sie muss im wahrsten Wortsinn das Feld räumen: Weil auf dem Grund und Boden Häuser wachsen sollen, werden deshalb auch Edelrosen und Rosenbäume angeboten.


Der Einkaufsleitfaden mit Adressen von Direktvermarktern und Hofläden unter dem Motto „Frisch, lecker und gesund – in Bermatingen und Ahausen“ wurde um Lebensmittelgeschäfte erweitert. Sie weisen auf ihr Angebot hin, informieren über die Öffnungszeiten und Besonderheiten: So verfügt der Lebensmittelmarkt in Ahausen über einen barrierefreien Zugang und bestellt auf Wunsch auch spezielle Lebensmittel, die Bäckereien im Ortsteil Bermatingen machen unter anderem auf ihre selbstgebackenen Weihnachtsspezialitäten aufmerksam, andere bieten an, größere Einkäufe ans Auto zu bringen oder weisen auf einen Selbstbedienungsstand hin.
 „Wir sehen das als Beitrag zur Nahversorgung und wir wollten Transparenz schaffen“, begründet Carola Uhl, die mit Uschi Rockel-Grzeschik die Angebote und Adressen eingeholt hat, die Initiative. Dass sie ankam, zeigte die Erstauflage von 200 Exemplaren, die so schnell vergriffen war, dass weitere 600 gedruckt werden mussten. Diesmal soll der Flyer an alle Haushalte verteilt werden. Zur Finanzierung der Auflage und Verteilung von insgesamt 1900 Stück wurde ein Unkostenbeitrag erhoben, der dank des Sponsorings von „Copy&Print“ in Markdorf klein gehalten werden konnte. Reaktionen aufs erste Faltblatt erfuhr beispielsweise Hubert Sträßle: „Viele wussten gar nicht, was für ein Sortiment wir haben, gerade auch viele Zugezogene.“
Um einen Überblick über die Trends gebeten, berichtete Metzgermeister Gerhard Kutter: „Gutbürgerliche Gerichte sind angesichts der Wirtschaftskrise zunehmend gefragt. Die Kunden verzichten auf Wild und greifen vermehrt auf Schweine- oder Rindfleisch, einen schönen Braten, zurück. Bei den Weihnachtsfeiern sind Rouladen mit Rotkraut der Renner.“ Auch mit den üblichen Spezialitäten könne man schöne Weihnachten feiern ist er überzeugt und spontan stellen die weiteren Anwesenden mit ihren Angeboten ein Menu zusammen: Zum Rindfleisch empfielt Winzermeister Mathias Dilger einen trockenen Spätburgunder Rotwein oder zur Gans einen Weißherbst. Die Gans könne man mit Äpfeln füllen, so Sträßle, und Ruth Karrer vom Biolandhof empfiehlt Bratäpfel mit Weinschaumsauce zum Dessert. Ein Schnäpsle oder Likör rundet die Mahlzeit ab.
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